Förderungen & Patenprojekt

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Neue Meyer-Heck-Stiftung zugunsten des Donauwörther Käthe-Kruse-Puppen-Museums gegründet

Wie bedeutend und geschätzt die Werke der Ausnahme-Puppenkünstlerin Käthe Kruse bis heute sind, zeigt eine neu gegründete Stiftung: Franziska Meyer-Heck, Sammlerin und leidenschaftliche Kruse-Verehrerin, hat ihr gesamtes Vermögen dem Käthe-Kruse-Puppen-Museum in Donauwörth vermacht. Es bildet das Grundstockvermögen der neuen „Meyer-Heck-Stiftung“. Der Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Jürgen Sorré und Museumsleiter Thomas Heitele zeigten sich tief bewegt und gleichzeitig dankbar über so viel Wertschätzung.

Die Verbundenheit von Franziska Meyer-Heck zum Käthe-Kruse-Puppen-Museum ist über Jahre gewachsen. Bereits im Jahr 2020 stellte Meyer-Heck Teile ihrer privaten Puppensammlung für die Sonderausstellung „Puppe I – Hemdmatz, Fritz und Margaretchen“ zur Verfügung. Die Ausstellung wurde ein so großer Erfolg, dass sich die Sammlerin im Anschluss dazu entschloss, ihre Puppen dem Museum zu überlassen. Diese Schenkung hatte einen Wert von rund 40.000 Euro. Um seine Wertschätzung auszudrücken, entschied sich Museumsleiter Thomas Heitele, die Puppen persönlich bei Meyer-Heck abzuholen. Der Kontakt riss auch in den darauffolgenden Jahren nicht ab.

Als ihr Mann verstorben war, entschied sich Meyer-Heck, ihr Vermögen dem Käthe-Kruse-Puppen-Museum in Form einer Stiftung zu vermachen. Ihr letzter Wille wurde Museumsleiter Thomas Heitele vom Testamentsvollstrecker mitgeteilt, nachdem die Sammlerin an den Folgen eines tragischen Autounfalls verstorben war. Heitele zeigte sich tief bewegt: “Ich bin zutiefst berührt und von Herzen dankbar. Allein das Erbe der großen Puppenkünstlerin Käthe Kruse bewahren und erlebbar machen zu dürfen, ist eine wundervolle Aufgabe. Aber zu sehen, wie viel Wertschätzung und Ansehen Käthe Kruse selbst über 50 Jahre nach ihrem Tod genießt – das bewegt mich sehr“.

Das Grundstockvermögen der Meyer-Heck-Stiftung wird sich nach vorläufigen Schätzungen auf etwa 430.000 Euro belaufen. Die Stiftung dient ausschließlich der Förderung des Käthe-Kruse-Puppenmuseums in Donauwörth. Es ist für die Finanzierung von Forschungs- und Ausstellungsobjekten, Publikationen über Käthe Kruse, für den Ankauf von Objekten und die Konservierung bzw. Restaurierung von Käthe-Kruse-Puppen bestimmt. Das Stiftungsvermögen wird dadurch nicht angetastet, die geförderten Projekte werden durch die Erträge der Stiftung finanziert.

„Die Stiftung ist eine große Ehre für das Käthe-Kruse-Puppen-Museum und für die Stadt Donauwörth. Wir werden Frau Meyer-Heck ein allzeit ehrendes Andenken in großer Dankbarkeit bewahren“, so Jürgen Sorré, der Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Donauwörth.  

Zustiftungen zur Meyer-Heck-Stiftung sind jederzeit möglich.

Im Herbst des Jahres 2014 haben die Stadt Donauwörth und die Käthe Kruse Manufaktur GmbH gemeinsam die Sammlung des niederländischen Puppen- und Spielzeugmuseums in Den Helder nach Donauwörth übernommen. Die bedeutende Sammlung war über Jahrzehnte von Tiny Riemersma zusammengetragen und stetig erweitert worden. Durch die Übernahme der „Sammlung Riemersma“ konnte ein einmaliges Kulturgut bewahrt werden. Noch im gleichen Jahr wurde ein Patenprojekt ins Leben gerufen. Seitdem haben zahlreiche Käthe-Kruse-Puppen aus der Sammlung Riemersma eine Patin oder einen Paten gefunden.

Wir bedanken uns bei unseren Patinnen und Paten!

Das nächste Patentreffen findet vom 09. bis 12. Juli 2026 im Käthe-Kruse-Puppen-Museum statt.

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Impressionen aus vergangenen Patentreffen

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