Ökologie

Die ökologische Situation der Donau im Stadtgebiet soll verbessert werden. Damit werden gleichzeitig für Tier- und Pflanzenwelt geeignete Lebensräume geschaffen. Ein weiteres wichtiges Projektziel ist es, Handlungsempfehlungen für ein „nachhaltiges Geschiebemanagement“ zu entwickeln, um den  Lebensraum für kieslaichende Fische in diesem Donauabschnitt zu gewährleisten.

Das Ufer soll abgeflacht werden, dadurch entsteht ein wertvolles Laichhabitat für heimische Fischarten wie Huchen und Nase, sowie Wechselwasserzonen für besonders spezialisierte Auenbewohner.

Zunächst ist hierzu ein Monitoring nötig. Der Fischereiverband führt dies für die Lebewesen unter Wasser durch, das Aueninstitut „am Land“ in den auch neu zu schaffenden Auen entlang des Projektgebiets.

Präsentation Aueninstitut hier

Projektleitung

LEW – Wasserkraft
Projektleitung
Ralf Klocke

LEW Wasserkraft GmbH
Schaezlerstraße 3
86150 Augsburg

Telefon: +49 821 328-4440

Info

Stadtmarketing, CID
Christiane Kickum

Zimmer 206

Telefon: +49 906 789-103

Monitoring

 

Monitoring Makrozoobenthos
Kartierung und Abstimmung des Makrozoobenthos


Vegetationsmonitoring
Dauerbeobachtungsflächen
Kartierung der
auentypischen Vegetation
Neophytische Vegetation (invasive Arten)
Verlandungsgesellschaften


Kieslaichplätze

 

Kieslaichplätze sind wichtig für die Vielfalt der Fische in der Donau. Bestimmte Fischarten wie z.B. Huchen, Barben oder Nasen legen ihre Eier ausschließlich im oder auf dem Kies ab. Sind solche Laichplätze nicht vorhanden, treten diese Fischarten nicht auf.

Eine äußerst interessante Broschüre hierzu hat der Landesfischereiverband Bayern e.V. herausgegeben. Download "Restaurierung von Kieslaichplätzen" hier


Entwicklung von Auenhabitaten

 

 

Entwicklungsziele

Dynamik

       Möglichst flache Uferbereiche, Dynamik auch bei geringen Pegelschwankungen

       Diversifizierte Höhenstrukturen

Lebensräume

       Auenhabitate

       Strömungsgeschützte Bereiche

Übertragbarkeit der langfristigen Ergebnisse des Projektes für andere Städte

Treibende Kraft in der Auenökologie

Wasser, so dynamisch wie möglich!

       Hochwasser, mindestens die kleineren, wenn möglich jährlich

       Niedrigwasser, möglichst mindestens 4-6 Wochen, wenn möglich jährlich

Prozesse und Folgen

       (Ab-)Transport von Feinmaterial, Verhinderung von Verschlammung und Kolmatierung

       Akkumulation von schwer zu transportierendem Material (Kies) in Form von Kiesbänken und kiesiger Gewässersohle als Habitat von typischen Kieslaichern


wissenschaftliche Begleitung

Management für Kieslaichplätze
Abschätzung des Wirkungsgrades
Erfassung der Maßnahmenwirkung durch Elektrobefischung