Hundesteuer

Bei der Hundesteuer handelt es sich um eine gemeindliche Aufwandssteuer.

Die Rechtsgrundlage für die Erhebung der Hundesteuer bildet die aufgrund des Art. 3 Abs. 1 des Kommunalabgabengesetzes erlassene örtliche Hundesteuersatzung in der jeweils für das entsprechende Jahr geltenden Fassung.

Steuersätze (gültig ab 01.01.2019)
Ersthund 55 €
Zweithund 77 €
Weitere je 88 €                                                                                                                                                Kampfhund 400 €

Zahlungstermine
Feste Zahlungstermine 01. April oder einen Monat nach Bescheidbekanntgabe (Fälligkeit auf Bescheid vermerkt)

Geltungsdauer Hundesteuerbescheid
Der Bescheid über die Hundesteuer gilt, wenn er eine Festsetzung für das laufende Jahr enthält, mit den festgesetzten Beträgen und Termin (01.04.) auch für die künftigen Jahre, soweit er nicht durch einen neuen Bescheid für das jeweils laufende Jahr ersetzt wird.

Ansprechpartner/in


Steuern, Gebühren, Soz.Wohn.Bau
Elmar Blank

Zimmer 008

Steuern, Gebühren, Soz.Wohn.Bau
Diana Wiedemann

Zimmer 008

Kampfhundesteuer

Wichtige Info

In der Sitzung des Stadtrats v. 15.11.2018 wurde die Dritte Änderungssatzung zur Hundesteuersatzung beschlossen. Mit der dritten Änderungssatzung wird zum 01.01.2019 eine sogenannte "Kampfhundesteuer" eingeführt. Betroffene Steuerpflichtige erhalten daher Anfang nächsten Jahres einen neuen Hundesteuerbescheid, der einen erhöhten Steuersatz (400,00€ pro Hund) enthält.

Steuerpflicht

Steuerpflichtig ist das Halten eines über 4 Monate alten Hundes. Hält der Eigentümer den Hund nicht selbst, so haftet er für die Hundesteuer neben dem Hundehalter. Die Hundesteuer ist eine unteilbare Jahressteuer und daher stets in voller Höhe zu entrichten, auch wenn der Hund nicht während des ganzen Jahres gehalten wird. Dauert die Hundehaltung weniger als 3 Monate, entfällt die Steuerpflicht, jedoch nicht die Meldepflicht.

Anmeldepflicht

Wer einen steuerpflichtigen Hund im Laufe des Jahres erwirbt, hat dies ohne Rücksicht darauf, ob die Hundesteuer für ihn bereits entrichtet ist oder nicht, anzuzeigen. Wer einen noch nicht 4 Monate alten Hund hält, muss ihn nach Erreichen des Alters von 4 Monaten beim Stadtsteueramt anmelden, und zwar unabhängig davon, ob eine mögliche Steuerbefreiung vorliegt. Gleiches gilt für Hunde aus Tierheimen, da eine Steuerbefreiung ausschließlich durch die Stadt festgestellt und festgesetzt wird.

Abmeldepflicht

Wird ein Hund während des Rechnungsjahres verkauft, abgegeben, euthanasiert oder ist er verendet oder entlaufen und nicht mehr zurückgekehrt, so muss er beim Stadtsteueramt abgemeldet werden. Über Weggabe oder Euthanasie sind Nachweise vorzulegen. Die Abmeldung kann auch schriftlich erfolgen.

Wohnungswechsel

Bei Wohnungswechsel von Hundehaltern wird um Angabe der neuen Anschrift gebeten.

Veräußerung von Hunden

Der Veräußerer hat dem Steueramt Name und Anschrift des neuen Besitzers bekanntzugeben.

Ersatzhunde

Wird an Stelle eines nachweislich verendeten oder getöteten Hundes vom selben Halter ein anderer Hund angeschafft (Ersatzhund), so entsteht für das laufende Jahr keine zusätzliche Steuerpflicht. Als Ersatzhund gilt jedoch ein Hund nur, wenn er nach dem Verenden oder der Tötung des versteuerten Hundes angeschafft oder, soweit er bereits vorher gehalten wurde, wenn er nach dem Verenden oder der Tötung des versteuerten Hundes 4 Monate alt wird. Unbeschadet dessen bleibt der Hund meldepflichtig.

Hundezeichen

Jeder steuerpflichtige Hund soll stets das für ihn gültige Hundezeichen tragen. Verlorengegangene Hundezeichen werden gegen eine Gebühr ersetzt.