Ist-Analyse

Ist-Analyse vorgestellt

Die ersten Ergebnisse des vom Stadtrat beauftragten Parkraumkonzeptes wurden Ende April im Bau-, Planungs- und Umweltausschuss öffentlich vorgestellt. Das beauftragte Büro schilderte den ersten Schritt: die Bedarfsanalyse.

Es wurde also zunächst unter anderem betrachtet, wie viele Parkplätze im Untersuchungsgebiet vorhanden sind, wie sie belegt sind und zu welchen Uhrzeiten wo Mangel herrscht. Dafür wurden auch knapp 1000 Bürgerinnen und Bürger befragt, wie zufrieden sie sind und welche Kritikpunkte sie haben. Im Ergebnis zeigt sich bei der Befragung, dass 65 Prozent der Befragten selten Probleme haben, einen freien Stellplatz zu finden. Kritisiert wird häufig, dass Parkplätze in einzelnen Parkhäusern zu eng sind oder beispielsweise im Wörnitzparkhaus die Beleuchtung verbessert werden sollte.

Ganz deutlich zeigt die Studie jedoch, dass besonders die Parkplätze am Festplatz und am Bahnhof stark ausgelastet sind, ebenso wie zu den Spitzenzeiten die Innenstadt-Parkplätze am Stadthof, im Münsterparkhaus und im Tanzhaus.

Um hier Abhilfe zu schaffen, werden nun in Schritt zwei des Parkgesamtkonzeptes Lösungsvorschläge erarbeitet. Diese werden auch verschiedene Anträge der Stadtratssfraktionen zum Thema Parken berücksichtigen und Anregungen seitens der CID miteinbeziehen.

Voraussichtlich nach der Sommerpause wird das Büro die Lösungsvorschläge vorstellen. Die Präsentation der Ist- und Bedarfsanalyse, wie sie im Bau-, Planungs- und Umweltausschuss am 29. April öffentlich vorgestellt wurden, können Sie hier sehen.

Handlungsoptionen & Lösungsvorschläge

Handlungsoptionen & Lösungsvorschläge

Nach der Analyse des Ist-Standes und des Parkraumbedarfes, die am 29.4.19 öffentlich im Bau-, Planungs- und Umweltausschuss vorgestellt wurde, erfolgte am 4.11.19 im Bau-, Planungs- und Umweltausschuss die Vorstellung des 2. Schrittes des Parkraumgesamtkonzeptes: Handlungsoptionen & Lösungsvorschläge. Mit eingebunden waren in diesem Schritt auch verschiedene Anträge der Fraktionen und Gruppen zum Thema Parken.

Die Präsentation können Sie hier sehen.

Zusammenfassend zeigt die Studie verschiedene Handlungsempfehlungen auf, unterteilt in kurzfristig umsetzbare und mittel- bis langfristig umsetzbare Maßnahmen.

Kurzfristig könnte beispielswiese über die Preisgestaltung von Parkgebühren Parkverkehr gezielt in die Parkhäuser gerichtet werden, um so Suchverkehr im Straßenraum zu verringern. Auch könnte mit Hilfe moderner Mobilitätskonzepte eine Entlastung erreicht werden, also beispielsweise mit Carsharing oder der weiteren Förderung des Radverkehrs. Auch könnte die Qualität der bestehenden Parkhäuser durch z.B. mehr Beleuchtung und Wegweisung zu Aufzügen und Ausgängen verbessert werden.

Mittel- und langfristig sollten neue Parkmöglichkeiten entstehen, insbesondere mit neuen Parkhäusern südlich des Bahnhofes (Pendlerverkehr/Park&Ride / Mitarbeiter der Firma Airbus). Ein Schwerpunkt solle auch darauf liegen, für Beschäftigte in der Innenstadt insgesamt rund 100-200 Parkplätze bereitzustellen.

Im nächsten Schritt erfolgt die Aufbereitung eines Maßnahmenkataloges zur Umsetzung des Parkraumgesamtkonzeptes, das im Frühjahr vom beauftragten Fachbüro präsentiert werden soll. Ergänzend kommt noch eine Verkehrszählung im Dezember hinzu, die verkehrliche Auswirkungen der eingeführten Semmeltaste analysiert.