Verhinderungspflege

Macht die private Pflegeperson Urlaub oder ist sie durch Krankheit oder aus anderen Gründen vorübergehend an der Pflege gehindert, übernimmt die Pflegeversicherung die nachgewiesenen Kosten einer notwendigen Ersatzpflege für längstens sechs Wochen je Kalenderjahr, die sogenannte Verhinderungspflege, wenn die pflegebedürftige Person mindestens in Pflegegrad 2 eingestuft ist. Ein Anspruch auf Verhinderungspflege besteht jedoch erst, nachdem die Pflegeperson den pflegebedürftigen Menschen mindestens sechs Monate in ihrer häuslichen Umgebung gepflegt hat.

Die Pflegekasse übernimmt ab Pflegegrad 2 die Kosten für Pflegeleistungen und Ausbildungszuschlag bis zu einer Grenze von 1.612,00 €.*

Die Kosten für Unterkunft, Verpflegung sowie Investitionskosten sind vom Bewohner selbst zu tragen (ca. 30 €/Tag).

Für Rückfragen stehen wir Ihnen in der Verwaltung gerne zur Verfügung.

Verhinderungspflegesätze:
Zweibettzimmer mit Nasszelle: 104,12 €/Tag (Bewohnereigenanteil pro Tag: 29,65 €)
Einbettzimmer mit Nasszelle:    105,65 €/Tag (Bewohnereigenanteil pro Tag: 31,18 €)

* Quelle: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/verhinderungspflege.html