Neugestaltung der Bushaltestellen am Gymnasium

Ziel der Neugestaltung der Bushaltestellen am Gymnasium ist die Entschärfung einer Gefahrenstelle für Schülerinnen und Schüler sowie der problematischen Verkehrssituation in diesem Bereich. Deswegen ist künftig unter anderem eine Querung für Fußgänger über die Berger Allee ebenso vorgesehen, wie ein barrierefreier Zugang. Entsprechende Ampelanlagen sollen den Verkehrsfluss regeln. An der zum Gymnasium gelegnen Seite der Berger Allee werden die Busbuchten neu gestaltet: Für Busse stadtauswärts auf Höhe der Adalbert-Stifter-Straße und mit Überholmöglichkeiten, in Richtung stadtweinwärts auf Höhe der Pyrkstockstraße. Im Zusammenhang mit der Umgestaltung wird auch eine neuer Geh- und Radweg entlang der Berger Allee im Bereich des Gymnasiums entstehen.

Öffentlich vorgestellt und beschlossen wurde diese Konzeption in der Sitzung des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses der Stadt Donauwörth am 26. Juli 2018. Die Planungen sind mit der Schulleitung des Gymnasiums, der Polizeiinspektion Donauwörth, dem Landratsamt Donau-Ries, dem Arbeitskreis ÖPNV der Stadt Donauwörth und den zuständigen Sachgebieten der Stadtverwaltung abgestimmt.

Die Baumaßnahmen für die neuen Bushaltestellen sind ab Juli 2019 geplant. Hier finden Sie die Planung.

 

 

Städtebaulicher Rahmenplan Alfred-Delp-Quartier

Die Große Kreisstadt Donauwörth hat im Jahr 2017 einen Realisierungswettbewerb als Teil der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme über das gesamte Areal der Alfred-Delp-Kaserne ausgelobt, bei dem sowohl der durch die Stadt erworbene, als auch der durch den Freistaat Bayern genutzte Bereich bearbeitet werden sollte. Als Bearbeitungsgrundlage konnten die während der vorbereitenden Untersuchungen erstellten Fachgutachten herangezogen werden. Zusätzlich wurden in einem vorgeschalteten Symposium mit Bürgern, Fachteilnehmern, Verwaltung und Politik die gewünschten Qualitäten des Wohnens und die Marktfähigkeit verschiedener Wohnformen des neuen Quartiers ermittelt. Die Ergebnisse dieses Symposiums sind in die Wettbewerbsauslobung eingeflossen.

Als Ziel des Wettbewerbs wurde die Entwicklung eines innovativen, nachhaltigen Wohnstandortes, als Beitrag zur gesamtstädtischen Wohnraumversorgung sowie zur Ergänzung des Wohnungsangebotes der Parkstadt angestrebt, zudem eine Verbesserung und Ergänzung der wohnungsbezogenen sozialen Infrastruktur sowie des Freizeit- und Naherholungsangebotes. Das neue Wohnquartier soll als Verbindungsstück und Gelenk zwischen dem Stadtteil Parkstadt und der Donauwörther Innenstadt fungieren.

Das Preisgericht tagte am 23.11.2017 in der städtischen Kunstgalerie unter Vorsitz von Prof. Gerd Aufmkolk und kürte den Beitrag des Büros MORPHO-LOGIC, Herr Michael Gebhard (München) mit Lex-Kerfers_Landschaftsarchitekten, Frau Rita Lex-Kerfers (Bockhorn bei München) zum Sieger des Wettbewerbs.

Im Laufe des jahres 2018 wurde zusammen mit den Entwurfsverfassern der Siegerentwurf weiterentwickelt und ein Städtebaulicher Entwurf erarbeitet. Hierbei wurden verschiedene Fachplaner einbezogen, wie z.B. Verkehr, Immissionsschutz, Wasser/ Kanal, Naturschutz und Energie.

Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am 11.02.2019 den Städtebaulichen Rahmenplan der Büros MORPHO-LOGIC und Lex-Kerfers_Landschaftsarchitekten gebilligt.