"Des Geistes Schattenwurf im Raume..." Dorothee König und ihre Käthe-Kruse-Puppen

Sonderausstellung im Käthe-Kruse-Puppen-Museum vom 28.11.2015 bis 28.02.2016

 

Schon als Kind spielte Dorothee König (25.06.1929-25.02.2014) mit Puppen aus der Manufaktur Käthe Kruse. Sie besaß eine Puppe VIII, die sie nach ihrem eigenen Namen "Dorothee" nannte. Für die kleinere Puppe IX nähte sie schon mit elf Jahren mit großem Geschick ein neues Kleidchen. Beide Puppen überstanden die Bombenangriffe in Stuttgart nur, weil sie immer mit in die Schutzkeller genommen wurdne. Mit diesen Puppen spielte später die Tochter Annerose, und auch die Enkelkinder durften sich an diesen Käthe-Kruse-Puppen erfreuen.

Dorothee König, die leidenschaftliche Sammlerin, hat in ihrem Testament verfügt, dass die Puppensammlung dem Käthe-Kruse-Puppen-Museum als Leighabe zur Verfügung gestellt werden soll. Seit Mitte der 1980er Jahre bis kurz vor ihrem Tod 2014 hat Dorothee König nahezu 300 "schöne" Puppen aus der Manufaktur Käthe Kruse zusammengetragen. In ihrem Sinne "schön" waren nur die neuen und unbespielten Puppen. Deshalb kaufte sie ausschließlich bei der Firma Käthe Kruse in Donauwörth oder im Fachhandel und wählte dort ihre Puppen mit großer Sorgfalt aus. Manchmal hat Dorothee König viel Zeit darauf verwendet, den Puppen neue Kleider zu nähen oder die bestehende Kleidung mit eigenen Verzierungen noch hübscher zu gestalten.

Zu der Ausstellung erscheint ein Begleitband.