Vor- und Frühgeschichte Donauwörths und Umgebung

 

Schon die Neandertaler suchten die urwüchsigen Flusslandschaften an Donau und Wörnitz auf, jagten Wild und fertigten Werkzeug, wie der Fund eines 70.000 Jahre alten Faustkeils bei Mündling bezeugt. Von der Altsteinzeit bis zu den Alamannen lässt sich eine lückenlose Besiedlung der Gegend um Donauwörth in der Frühzeit nachweisen.

 

Steinzeitliche Artefakte, Großkeramiken aus Hügelgräbern der Hallstattzeit und römische Urnengrabbeigaben dokumentieren anschaulich das Leben unserer Vorfahren und auch den Umgang mit dem Tod. Zu den überregional bedeutenden Funden zählt die Aufhängung eines römischen Reisewagens, die sogenannte "Urne des Acisius" und eine Beinschiene als Teil einer urnenfelderzeitlichen Prunkrüstung aus Schäfstall.

 

Das Archäologische Museum musste 2016 aus Brandschutzgründen geschlossen werden. Die Sammlung lagert derzeit in einem Depot.

Urne des Acisius Römisches Gräberfeld Oberpeiching
Terra sigillata Schale Römisches Gräberfeld Oberpeiching
Terrakottafiguren Römisches Gräberfeld Oberpeiching

 

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