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Erstes Projekt aus dem Jugendforum umgesetzt: Tischtennisplatte am Baggersee

(20.11.17) Das erste der beiden Projekte, für deren Umsetzung sich Donauwörther Jugendliche im Rahmen des diesjährigen Jugendforums ausgesprochen haben, ist umgesetzt: Ab sofort steht eine Tischtennisplatte am Baggersee, nahe der Beachvolleyballfelder, zum Spielen bereit. Die Idee dazu hatten die beiden Donauwörther Sebastian Heckl und Dominik Grasheu. Ihr Vorschlag setzte sich als einer der beiden Gewinnerprojekte gegen sieben andere Ideen durch und wurde von den zweitmeisten Teilnehmern gewählt. Der Standort in der Nähe der Beachvolleyballfelder ist dabei bewusst gewählt, erklärt Sebastian Heckl: „Hier halten sich immer viele Jugendliche auf. Und dass wir hier auch Tischtennis spielen können, haben sich viele schon lange gewünscht.“
Die Platte, die der städtische Bauhof aufgestellt hat, ist winterfest und mit einem befestigten Boden auch für mehrere Spieler zum Rundlauf geeignet. Zur Einweihung haben die beiden Ideengeber eine erste Partie mit Oberbürgermeister Armin Neudert und dem Jugendreferenten des Stadtrates, Thomas Krepkowski, gespielt.
Das Jugendforum fand Ende April im Donauwörther Zeughaus statt. Zahlreiche Ideen brachten die jugendlichen Teilnehmer dort bereits ein. Anschließend konnten die Vorschläge in einer knapp vierwöchigen Onlinephase ergänzt werden und standen dann - ebenfalls online - zur Abstimmung. Für die Umsetzung hatte der Stadtrat bereits im Vorfeld für zwei Projekte jeweils 2000 Euro bereitgestellt. Die diesjährige Schwerpunktsetzung des Jugendforums wurde damit überhaupt erst möglich gemacht, erläutert Stadtjugendpflegerin Daniela Benkert, die den Weg von der Idee hin zur Realisierung intensiv mitbegleitet hat: „Dieses Jahr konnten wir den Jugendlichen ein großes Stück Verantwortung in die Hand geben, nachdem von vornherein feststand, dass zwei Projekte in jedem Fall umgesetzt werden können: mit einer Finanzierung, die der Stadtrat ermöglicht hat, und nach zuvor klar festgelegten Rahmenkriterien“. Benkert weiter: „Sichtbare Ergebnisse motivieren Jugendliche, sich aktiv bei der Gestaltung der Stadt einzubringen. Wichtig war für die Jugendlichen auch, dass die Zusammenarbeit mit der Stadt so gut geklappt hat“.
Außer für eine Tischtennisplatte am Baggersee entschieden sich die Jugendlichen beim Jugendforum für das Projekt „Strandkörbe am Donauhafen“. Im Zentrum stand dabei der Wunsch, die Körbe in der Nähe zum Wasser sowie in einer innenstadtnahen Lage aufzustellen. In Abstimmung mit der Ideengeberin und verschiedenen weiteren Beteiligten wurde sich inzwischen auf die Grünfläche beim Heimatmuseum als künftigen Standort geeinigt. Zusammengebaut haben die Jugendlichen die Strandkörbe bereits selbst, aufgestellt werden sie nach der Winterzeit.
Für das Projektorientierte Jugendforum mit Online-Beteiligung hat die Stadt Donauwörth seitens der bayernweiten Jugendpflege viel Anerkennung erfahren. Über die hier vor Ort gesammelten Erfahrungen mit Online-Beteiligung hat Stadtjugendpflegerin Benkert auf Anfrage inzwischen über den Landkreis hinaus referiert.
Im kommenden Jahr wird es wieder ein Jugendforum geben, diesmal im Herbst: Kurz nach den Landtagswahlen, am Sonntag, 28. Oktober 2018, ist das Donauwörther Zeughaus wieder für die Jugend reserviert. Politik erlebbar machen steht für junge Leute ab 14 Jahren dabei im Mittelpunkt des Jugendforums: Sich mit Ideen, Meinungen und Anliegen an die Stadtpolitik wenden und so der Jugend aktiv eine Stimme geben.

Foto: Stadt Donauwörth / D. Benkert
v.l.n.r. Oberbürgermeister Armin Neudert, Dominik Grasheu, Hannah Diefenthaler, Veronika Gelser, Sebastian Heckl




www.kjr-donau-ries.de/Stadtjugendpflege

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