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Werner-Egk-Begegnungsstätte

Der Künstler kam 1901 in Auchsesheim als Werner Joseph Mayer zur Welt. 1971 holte ihn die Stadt heim. Er hatte inzwischen zahlreiche Opern, Ballett- und Konzertwerke geschaffen. Die Zaubergeige, Peer Gynt oder Abraxas sind nur wenige klangvolle Beispiele für viele. Sie wurden und werden auf Theaterbühnen in ganz Europa – ja in der ganzen Welt inszeniert.

Werner Egk war nach den Worten von Altoberbürgermeister Dr. Alfred Böswald in der Welt zu Hause, jedoch in Donauwörth daheim. Deshalb widmete er der kunstfreundlichen Stadt Donauwörth fünf Stücke für Bläserquintett und 1982 sein erstes und einziges Streichquartett “Die Nachtigall“ und setzte seine Stadt als Erben ein. In der Begegnungsstätte können nicht nur sein Konzertflügel und Erinnerungen an sein persönliches Umfeld, sondern auch Bücher, Partituren, Urkunden, Manuskripte, Bühnenbildmodelle und Inszenierungsentwürfe bewundert werden, vor allem aber auch die expressionistischen Zeichnungen des Komponisten. Aus einer Audioanlage sind 18 Stunden Egk-Musik abzurufen.

Die Begegnungsstätte würdigt außerdem die Werner-Egk-Kulturpreisträger der Stadt Donauwörth seit 1973: Bedeutende Persönlichkeiten gegenwärtiger Geistes- und Kulturgeschichte.