Große Kreisstadt Donauwörth - barrierefreie Version

Wappen Donauwörth
 
 
 
 
 
 
 
 
 
1977 trafen erstmals nach Ende des Zweiten Weltkrieges in Donauwörth 150 Donauschwaben aus der Gemeinde Lovrin zusammen, um eine Heimatortsgemeinschaft zu gründen. Damit sollte an die zwei Jahre später anstehende 200-Jahr-Feier der Besiedlung Lovrins mit Donauschwaben erinnert werden.
Lovrin liegt 50 Kilometer nordwestlich von Temeschburg (Temesvar) im Banat, vormals zu Ungarn, seit 1919 zu Rumänien gehörig.

Seit 1979 treffen sich die Lovriner alle zwei Jahre in Donauwörth. 1989 wurde eine Lovriner Heimatstube auf der Wörnitzinsel gegenüber dem Heimatmuseum eingerichtet. Deren Exponate dokumentieren die Herkunftsländer und –orte der Zuwanderer nach Lovrin im 18. Jahrhundert und stellen deren Donauschwäbische Siedlung vor. Sie geben Einblicke in bäuerliches Arbeiten und Wohnen und spiegeln auch das kulturelle Leben Lovrins bis zu Flucht und Vertreibung 1944.

1981 übernahm Donauwörth die Patenschaft über die Lovriner Heimatortsgemeinschaft. Im Friedhof zu Hl. Kreuz wurde zeitgleich eine Totengedenkstelle angelegt. Seit 1991 steht eingangs der Promenade die „Stele der Begegnung“. Mit der Auflage von Heimatbüchern wird die Lovriner Ortsgeschichte dokumentiert.

Am 20. und 21. September 2003 fand das 14. Lovriner Treffen im Tanzhaus statt.

Literaturverzeichnis
Anton Peter Petri
Heimatbuch der Heidegemeinde Lovrin im Banat
Altötting 1979

Nikolaus Koch
Monographie der Gemeinde Lovrin (Nachdruck der Ausgabe Lovrin 1929)
Simbach/Inn 1983

Nikolaus Schauermann
Chronik der Großgemeinde Lovrin im Banat
Temeschburg 1995

Nikolaus Schauermann
Lovrin nach 1944. Beiträge zur Geschichte einer ehemals deutschen Gemeinde im rumänischen Banat

Kontakt

Franz Krauss
Sachsenham 5
94542 Haarbach

Homepage der Lovriner Heimatortsgemeinschaft