Große Kreisstadt Donauwörth - barrierefreie Version

Wappen Donauwörth
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Geschichte

Die Anfänge
Donauwörth als Siedlungsraum ist durch Boden- und Flussfunde seit der Jungsteinzeit durch Steinäxte (5000-2000 v. Chr.) dokumentiert. Aus der Kulturepoche der Bronzezeit (2000-1200 v.Chr.) sind zahlreiche Randleistenbeile, Lappenbeile, Dolche, Schwerter, Lanzenspitzen und Blechscheiben bekannt. Der Urnenfelderzeit (1200-750 v.Chr.) lassen sich mittel- und oberständige Lappenbeile, Tüllenbeile und Tüllenmeißel, Sicheln und Schwerter zuordnen. Eine Besonderheit stellt die Beinschiene der Urnenfelderzeit dar, die als Flußfund bei Schäfstall zu Tage kam. 34 hallstattzeitliche Fundplätze, vor allem aus Hügelnekropolen mit rund 280 Grabhügeln sind im Stadtgebiet vor allem auf dem Schellenberg erfasst. In die Latènezeit (450-15 v-Chr.) gehören ein Eisenbarren und ein Eisenschwert.

Erstes bis Mitte drittes Jahrhundert
Überreste römischer Villen und Gutshöfe bei Berg, Riedlingen und Zirgesheim und der Endpunkt der Römerstraße Via Claudia, die beim Stadtteil Nordheim die Donau erreichte, dokumentieren die Zugehörigkeit zum Römischen Reich. Eine dort gefundene römische Wagenaufhängung deutet auf die Lage des römischen Donauübergangs, den eine römische Straßenstation an der Zirgesheimer Straße markiert.
Die Spolie von einem römischen Pfeilergrabmal aus der Pfarrkirche St. Laurentius in Berg weist auf die Existenz eines römischen Friedhofes hin.

In die Zeit nach Christi Geburt gehören eine Gürtelschließe aus Bronze, eine kleine Glocke und ein Zügelführungsring noch aus römischer Zeit, dann aus Eisen eine karolingische Flügellanzenspitze, ein romanisches Schwert sowie schließlich zahlreiche Eisenwaffen und Gerätschaften des Hochmittelalters und der Neuzeit.

Um 500
Erste Fischersiedlung auf einer Insel in der Wörnitz.

Um 970

Erste Brücke über die Donau und Errichtung einer Burganlage am Mangoldfelsen in der Promenade. Bei der Burggrabung 2009 wurden die Überreste eines ottonischen Wohnturmes sichtbar, dessen Fundament aus römischen Spolien des Apollo-Grannus-Heiligtums in Faimingen besteht.

Um 1000
Kaiser Otto III. verleiht dem Burgherrn Aribo von Werd das (Wochen-)Markt-, Münz- und Zollrecht.

1029
Die Kreuzpartikel, die Mangold I. als Gesandter Kaiser Konrads II. in Konstantinopel von Kaiser Konstantin VIII. erhält, wird noch vor seiner Rückkunft von seinen Dienern nach Werd gebracht.
Mangold I. stiftet ein adeliges Eigenkloster und setzt seine Schwester Irmintraud als Äbtissin ein.

1030
Kaiser Konrad II. bestätigt Mangold I. die um 1000 dessen Vater verliehenen Privilegien und verleiht der Marktsiedlung Werd einen Jahrmarkt.

1049
Papst Leo IX. weiht die Kirche, den Altar und das Kloster Hl. Kreuz auf dem Mangoldstein.
Er setzt Mangolds Tochter Gunderade als Äbtissin ein und unterstellt das Kloster dem Heiligen Stuhl.

1050
Tutta, die Gemahlin Mangolds I., stirbt und wird in der Klosterkirche bestattet.

1053
Mangold I. stirbt und wird neben seiner Gattin bestattet.

Um 1070
Nach Zerstörung des Klosters auf der Burg wird mit Zustimmung Papst Alexanders II. ein neues Kloster in der Ebene errichtet.

1101
Papst Paschalis II. genehmigt Mangold III. die Errichtung eines Männerklosters neben dem Frauenkonvent in Werd.

1135
Papst Innozenz II. bestätigt auf Bitten Mangolds IV. die dem Kloster Hl. Kreuz zu Werd von Papst Leo IX. verliehenen Rechte, genehmigt die Aufhebung des Frauenklosters und die Umwandlung in ein Männerkloster der Benediktiner.

1188
Die heutige Klosterkirche Hl. Kreuz erhält ihre Weihe.

Um 1193
Werd wird Stadt mit dem einköpfigen Stauferadler als Wappen.

1190 – 1197
Unter Kaiser Heinrich VI. nimmt die königliche staufische Reichsmünzstätte ihre Tätigkeit auf.

1214
Kaiser Friedrich II. übergibt die von den Bürgern erbaute Brückenkapelle an der Donau den Hospitalbrüdern des Deutschen Ordens, der sich daraufhin in Donauwörth niederlässt.

1218
Die staufische Ringmauer entsteht.

1219
Werd fungiert als königliche Messestadt.

1236
Staufische Holzbauten im Spindeltal nachgewiesen.

1256
Maria von Brabant wird enthauptet und im Kloster Hl. Kreuz beigesetzt.

1266
Konradin von Hohenstaufen verpfändet Burg und Stadt Werd an Herzog Ludwig von Bayern.

1301
Werd kommt im Frieden von Bensheim wieder zum Reich und wird freie Reichsstadt. Die Mangoldsburg wird entfestigt und der Burgbereich wird in den Mauerrring der Reichsstadt einbezogen. 

1363
Karl IV. privilegiert Donauwörth damit, dass dessen Bürger vor kein auswärtiges Gericht, nicht einmal vor das kaiserliche Hofgericht, geladen werden dürfen.

1425
Der Grundstein der St. Johanniskirche wird gelegt.

1434
Donauwörth wird die Hohe Gerichtsbarkeit (Blutgerichtsbarkeit) verliehen.

1444 – 1461
Bau der Pfarrkirche „Zu Unserer Lieben Frau“.

1465
Kaiser Friedrich III. erlässt den großen Freiheitsbrief.

1467
Der Neubau der Stadtpfarrkirche wird der Hl. Maria, St. Ulrich und Afra geweiht.

Um 1500

Der Meistersang steht in Donauwörth in hoher Blüte.

1500
Maximilian I. feiert im Tanzhaus die Geburt seines Enkels, des späteren Kaisers Karl V.

1530
Kaiser Karl V. verleiht der Reichsstadt Schwäbischwerd den doppelköpfigen schwarzen Adler auf goldenem Grund, den die Stadt noch heute im Wappen führt.

1532
Schwäbischwerd ist wieder Reichsmünzstätte. Talerausprägung

1539

Bau des Fuggerhauses.

1606
Durch das „Kreuz- und Fahnengefecht“, eine gewaltsame Auseinandersetzung zwischen Katholiken und Protestanten, wird eine katholische Prozession gestört.

1607
Kaiser Rudolf II. verhängt die Reichsacht über Donauwörth, die von Herzog Maximilian von Bayern vollstreckt wird. Donauwörth wird rekatholisiert und die Hälfte der Bevölkerung wandert ab.

1630 – 1642
Kapuzinerkloster und –kirche werden erbaut.

1632
Der Schwedenkönig Gustav Adolf besetzt die Stadt.

1634
Die Schweden ziehen ab.

1646 – 1649
Schwedische und bayerische Truppen besetzen abwechselnd die Stadt an der Donau.

1696
Das Regiment der Deutschmeister wird in Donauwörth ausgemustert und vereidigt und danach auf den Balkan geführt.

1701 – 1714
Im Spanischen Erbfolgekrieg werden nach der Niederlage der Bayern und Franzosen in der Schlacht am Schellenberg am 2.7.1704 Donauwörth und sein Umland schwer in Mitleidenschaft gezogen.

1705 – 1714
Die Stadt ist noch einmal reichsfrei.

1715 – 1716
Bau der (Invaliden-)Kaserne für die bayerische Garnison.

1717 – 1720
Bau der barocken Hl. Kreuz-Kirche.

1720 – 1721
Die Bürger errichten den Kalvarienberg als Mahnmal für die Opfer im Spanischen Erbfolgekrieg.

1740 – 1742
Die Niederlassung einer Porzellan- und Fayence-Industrie scheitert.

1741 – 1743
Im Österreichischen Erbfolgekrieg (1740 – 1748) kommt es zu Konzentrationen kaiserlicher und französischer Einheiten, die durch Schanzarbeiten erhebliche Flurschäden anrichten.

1750
Eine ständige Schifffahrtslinie zwischen Wien und Donauwörth wird eröffnet.

1774 – 1778
Das Deutschordenshaus wird neu erbaut.

1802 - 1803
Das Kapuzinerkloster und das Benediktinerkloster Hl. Kreuz werden aufgehoben, die Mönche verlassen die Stadt..

1803
Das Landgericht Donauwörth wird errichtet.

1.7.1804

Erstmals erscheint das Donauwörther Wochenblatt.

7.10.1805
Napoleon ist erstmals in Donauwörth.

1806
Die Deutschordenskommende Donauwörth wird aufgehoben.

1808

Es gibt erstmals eine öffentliche Straßenbeleuchtung in der Stadt.

1809
Napoleon weilt ein zweites Mal in Donauwörth.

1818

Donauwörth muss den bayerischen Löwen im Stadtwappen führen.

1826

Das erste städtische Krankenhaus wird im ehemaligen Kapuzinerkloster eröffnet.

1832
Der Nördlinger- oder Kapuzinertorturm wird abgebrochen.

1836
Die Lateinische Vorbereitungsschule wird eröffnet. Ein regelmäßiger Dampfschiff-Fahrdienst zwischen Regensburg und Donauwörth wird eingerichtet.

1839
Dem Dominikanerinnenkloster St. Ursula wird der Unterricht der Mädchen übertragen.

1847

Der erste Zug überquert die Donaubrücke und fährt in den Bahnhof Donauwörth in der Promenade ein.

1850

Donauwörth wird kreisunmittelbar.

1857

Donauwörth wird an das Telegraphennetz angeschlossen.

1860
Das evangelische Vikariat wird eröffnet.

1861
Die Donaudampfschifffahrt wird durch ein Anschlussgleis direkt mit dem ersten Bahnhof in der Promenade verbunden.

1862
Die Grundsteinlegung zur evangelischen Kirche erfolgt. Das Lederer-Tor wird abgebrochen.

1871
Eine gewerbliche Fortbildungsschule wird in Donauwörth eingerichtet.

1874
Der Warentransport mittels Dampfschiffen auf der Donau wird eingestellt.

1875
Ludwig Auer begründet seine Druckerei und das Cassianeum.

1877
Durch die Vollendung der Bahnlinie Regensburg – Neuoffingen wird Donauwörth Eisenbahnknotenpunkt. Deshalb wird die Verlegung des Bahnhofes an seinen heutigen Standort notwendig.

1889

Die Privat-Lateinschule wird eröffnet.

1890
Die Handwerker-Zeichenschule nimmt ihre Arbeit auf.

1897
Das Königlich-Bayerische Progymnasium und die Tagesfortbildungsschule für Mädchen im Kloster St. Ursula werden eröffnet.

1909

Es gibt eine Bürgerschule im Cassianeum.

1913
Das Donauwörther Anzeigeblatt erscheint als Tageszeitung.

1935
Die Herz-Jesu-Missionare kommen nach Donauwörth (1949 führen sie die erste sechsklassige Mittelschule in Bayern, seit 1965 Realschule).
Bau der Neudegger-Siedlung (Adolf-Hitler-Siedlung).

1937
Eine städtische Berufsschule wird eröffnet.

1940
Donauwörth verliert die Kreisunmittelbarkeit.

1945
Bei den Bombenangriffen am 11. und 19. April wird die Stadt zu 75 % zerstört und am 25. April besetzen die Amerikaner die Stadt.

1946
Der Wiederaufbau der Reichsstraße beginnt.

1949
Unter den 8.097 Einwohnern werden 2.150 Heimatvertriebene und Flüchtlinge gezählt.

1950 – 1952
Die Mangold-Schule entsteht im Spindeltal.

1955 – 1957
Neubau des Gymnasiums und der Berufsschule.

Dezember 1959
Panzergrenadiere beziehen die (spätere Alfred-Delp-)Kaserne auf dem Schellenberg.

Seit 1959
Auf dem Schellenberg entsteht die Parkstadt.

1961 – 1962

Die evangelische Christuskirche wird umgebaut und erweitert.

1963
Das Freibad auf dem Schellenberg wird eröffnet.

1965
Der Bau der Ostumgehung beginnt.

1968
Die Pfarrkirche Christi Himmelfahrt in der Parkstadt wird geweiht.

1971
Die Dörfer Auchsesheim, Nordheim und Zirgesheim werden Stadtteile von Donauwörth. Die Stadt erhält eine neue Aussegnungshalle und in der Parkstadt wird eine neue Grundschule gebaut - die heutige Sebastian-Franck-Schule.

1972
Die Gemeinden Riedlingen und Zusum werden eingemeindet. Die Stadt Donauwörth stiftet den Werner-Egk-Preis als Kulturpreis.

1973
Donauwörth wird Sitz des Landratsamts Donau-Ries. Die Vorstadtgemeinde Berg wird eingemeindet und die Rathaussanierung beginnt (neuer Sitzungssaal).

1973 – 1975

Das Tanzhaus in der Reichsstraße wird wieder aufgebaut

1974
Die Donauwörther Kulturtage werden eingeführt. Friedrich Drechsler stiftet einen Sozialpreis.

1975
Die Sporthalle an der Neudegger Allee wird übergeben.
Donauwörth feiert das erste Reichsstraßenfest.

1976
Der Bau der Ostumgehung ist abgeschlossen. Das Naherholungszentrum wird übergeben.

1977

Donauwörth feiert das Jubiläum „1000 Jahre Brückenstadt“.
Der Reichsstadtbrunnen von Bildhauer Prof. Hans Wimmer in der Reichsstraße wird übergeben.

Seit 1977
gibt es regelmäßig an einem Sonntag im Juli den Schwäbischwerder Kindertag.

1978
Der Europarat verleiht Donauwörth die Europafahne. Mit der Eingemeindung der Gemeinden Schäfstall und Wörnitzstein wird die Gebietsreform abgeschlossen. Die Einwohnerzahl erhöhte sich dadurch auf 17.856 und die Fläche auf 7.687 ha.

1979
Im Stadtkommandantenhaus gibt es eine moderne Stadtbibliothek, im Rathaus wird ein Verkehrsamt eingerichtet. Die neue Hauptschule (Ludwig-Auer-Schule) wird eröffnet. Die Musikschule beginnt ihre Arbeit.

1980
Die Großkläranlage wird in Betrieb genommen.

1981

Das Archäologische Museum im Tanzhaus wird übergeben.

1982
Der Stadtteil Riedlingen erhält eine neue Aussegnungshalle (nach Auchsesheim 1976 und Zirgesheim 1979). Die Werner-Egk-Begegnungsstätte im Deutschordenshaus wird eröffnet.
Das neue Feuerwehrgerätehaus wird übergeben.
Der Bau der „Südspange“ beginnt.
Im Ried wird der „Fischerbrunnen“ (Georg Bayer) übergeben.

1983
Die Renovierung des Zeughauses wird abgeschlossen. Ein neuer Bauhof wird Wirklichkeit. Die Steinbrücke in Wörnitzstein wird saniert.

1984
Die Renovierung des Turmes der Liebfrauenkirche wird abgeschlossen.
Die Hochwasserfreilegung beginnt.

1985

Der Steg über die Wörnitz bei Hl. Kreuz wird freigegeben. Im Stadtteil Riedlingen wird der Pitzbrunnen (Fred Jansen) übergeben. An der Kapellstraße wird die „Junge Donau“ (Hans Wimmer) aufgestellt. Im Ried wird das renovierte Heimatmuseum übergeben.
Die Stadt stiftet einen Jugendpreis.

1986
Das „Haus der Stadtgeschichte“ im Rieder Tor wird eröffnet.
Zum 750. Jubiläum erhält das Rathaus ein Glockenspiel.
Die Stadt stiftet den Kunstpreis.
Das Wörnitzparkhaus wird seiner Bestimmung übergeben.

1987
Die Südspange, die im 1979 ausgewiesenen Gewerbegebiet Riedlingen endet, wird dem Verkehr übergeben.
Die Sanierung des Freibades beginnt.
Die seit 1981 laufende Sanierung des Bürgerspitals wird abgeschlossen.

1988
Der Brunnen in der Parkstadt und das Sportzentrum am Stauferpark werden übergeben.

1989

Der Hl. Nepomuk von Alfred Görig ziert die Wörnitzbrücke im Stadtteil Wörnitzstein.
Seit dem 1. Juli markiert die Nachbildung eines römischen Meilensteines an der Schmutter bei Nordheim den Endpunkt der Via Claudia (Römerstraße), die hier die Donau erreichte.
In München wird ein Airbus der Lufthansa auf den Namen „Donauwörth“ getauft.

1990
Die Übergabe der hochwasserfreien Westspange mit der „Christophorusfigur“ (Alfred Görig) erfolgt.
Die Neudegger Siedlung erhält ihren „Siedlerbrunnen“ (Fred Jansen)

1991
Im Juni erfolgt der erste Spatenstich für das neue Donauwörther Krankenhaus. Der „Zaubergeigenbrunnen“ (Prof. Hans Ladner) in der Promenade und das Freizeitzentrum werden übergeben.
Zu Pfingsten wird die Stadtpfarrkirche „Zu Unserer Lieben Frau“ zum Liebfrauenmünster erhoben.

1992
Am 26. Juni wird die „Alte Kanzlei“ gegenüber dem Zeughaus ihrer neuen Bestimmung übergeben.

1993
„800 Jahre Stadtrecht“ werden gefeiert. Das „Käthe-Kruse-Puppenmuseum“ und die „Werner-Egk-Begegnungsstätte“ im ehemaligen Kapuzinerkloster in der Pflegstraße werden eröffnet. Die Städtische Kunstgalerie im Deutschordenshaus wird übergeben.
Das zentrale Feuerwehrgerätehaus erhält einen Anbau.

1994
Baubeginn zur neuen Rieder-Tor-Brücke.

1995
Die Hochwasserfreilegung im Ried wird abgeschlossen. Auf der neuen Rieder-Tor-Brücke werden die durch Spenden finanzierten Bronzefiguren „St. Nikolaus“ und „St. Nepomuk“ des Landshuter Bildhauers Karl Reidel aufgestellt.
Die Großkläranlage wird erweitert.

1996
Die Parkhäuser am Münster und im Ried werden ihrer Bestimmung übergeben.

1998
Donauwörth wird zur Großen Kreisstadt erhoben. Das Einwohnermeldeamt zieht in die „Neue Kanzlei“ neben dem Rathaus um und wird zum „Bürgerbüro“.
Die Werner-Egk-Schule in der Jennisgasse wird übergeben.
Der Kreisverkehr an der Dillingerstraße ist fertig.

1999
Der Fischerplatz im Ried wird übergeben. Der Stadtteil Riedlingen erhält einen neuen Kindergarten.
Das Stadtarchiv zieht in neue Räume in der „Neuen Kanzlei“ in der Kapellstraße.

2000
Abschluss der Stadtsanierung. Die Büste von Sebastian Franck (1499 – 1542/1543) wird auf der nach ihm benannten Brücke über die Wörnitz enthüllt.

2001
Donauwörth feiert das Jubiläum „700 Jahre Freie Reichsstadt“ und begeht das Festjahr zum 100. Geburtstag des Komponisten und Ehrenbürgers Werner Egk (1901 – 1983).
Die neue Jugendherberge wird übergeben, der alte Mangoldfelsen wird saniert.
In Auchsesheim wird der „Kindheitsbrunnen“ (Georg Bayer) enthüllt.

2002
Der Donauwörther Busbahnhof und der Bahnhofsplatz werden saniert.
Das Heimatmuseum im Hintermeierhaus wird wieder eröffnet.

2003
Die Voruntersuchungen zur Sanierung des Hotels Krebs beginnen.

2004
Ausstellung „300 Jahre Schlacht am Schellenberg“ im Deutschordenshaus (Foyer)
Besuch des 11. Herzogs von Marlborough, John Georg Vanderbilt Henry Spencer-Churchill im Rathaus (Eintrag ins Goldene Buch der Stadt)
Am 15. Mai findet das Jubiläum "25 Jahre Ludwig-Auer-Schule" statt.
Am 25. Juni feiert das Stadtarchiv Donauwörth sein 90. Jubiläum.
Am 28. September wird der AWO-Kinderhort eröffnet.
Das Jubiläum 25 Jahre Stadtbibliothek im Stadtkommandantenhaus wird begangen.

2005

Jubiläum 100 Jahre Caritas (Gründer: Ludwig Auer)
60. Todestag des Jesuitenpaters und Namensgebers der Kaserne auf dem Schellenberg, Alfred Delp
15. Oktober: Verleihung des Werner-Egk-Preises an Max Kruse
Jubiläum 50-jähriges Bestehen der Stadtkapelle Donauwörth
Jubiläum 100 Jahre Puppen von Käthe Kruse (Ausstellung)

2006
07. Dezember: Grundsteinlegung für ersten Bauabschnitt des Hubschrauber-Technologieparks von Eurocopter
Ausstellung „400 Jahre Kreuz- und Fahnengefecht“ im Haus der Stadtgeschichte.
18. Januar: 750. Todestag der Maria von Brabant (Ausstellung im Stadtarchiv)
Beginn der Arbeiten an der neuen Freilichtbühne im ehemaligen Loiblgarten

2007

28. Juni: Einweihung der neuen Freilichtbühne
Juli: Beginn der Sanierungsarbeiten am Hotel Krebs

2008
August: Sonderausstellung zum 25. Todestag des Komponisten Werner Egk
September: Eröffnung des neuen Parkhauses am Weidenweg

2009
Ausstellung „Vom Hotel Krebs zum Maximilium“ im Zeughaus
Einzug der Arztpraxen in das neue Fachärztezentrum „Maximilium“.
Am 15. April besucht Bundespräsident Horst Köhler mit seiner Frau Donauwörth und trägt sich ins Goldene Buch der Stadt ein. Es handelt sich um den ersten offiziellen Besuch eines Bundespräsidenten in unserer Stadt.
Archäologische Ausgrabungen am Mangoldfelsen bringen bedeutende Überreste der ehemaligen Mangoldsburg zu Tage.

2010
Donauwörth erhält den Bayerischen Qualitätspreis für besonders wirtschaftsfreundliche Gemeinden mit hohem Qualitätsanspruch.
Die Herz-Jesu-Missionare sind seit 75 Jahren im Kloster Heilig-Kreuz.
Amtswechsel in der Kämmerei: Franz Haselmayr geht in den Ruhestand und wird abgelöst von Gertrud Hammer. Für seine langjährigen Dienste erhält er die Verdienstmedaille der Stadt.
Die Bauarbeiten am neuen VHS-Haus, dem "Forum für Bildung und Energie" im Spindeltal, beginnen.
Donauwörth wird der European Energy Award® verliehen.
Die Pädagogische Stiftung Cassianeum feiert ihr 100jähriges Jubiläum.
Die Schulen des Schulverbandes Donauwörth – Asbach-Bäumenheim erhalten den Status einer Mittelschule.

2011
Das Deutschordenshaus wird umfangreich saniert und restauriert.
Donauwörth erhält einen Denkmals-Sonderpreis des Bezirks Schwaben für die Sanierung und Umnutzung des Hotels Krebs zum Maximilium.
Der Donauwörther Stadtbus wird eingeführt.
Große Teile der Alfred-Delp-Kaserne werden aufgelöst.
Joachim Gauck trägt sich in das Goldene Buch der Stadt ein.
Walter Pfeifer, ehemaliger Leiter der Werner-Egk-Musikschule und Dirigent der Stadtkapelle, erhält als Erster die neue Sebastian-Franck-Kulturmedaille Donauwörths.

2012
Die Kletterhalle im Stauferpark wird eröffnet.
Das neue VHS-Gebäude im Spindeltal, genannt „Forum für Bildung und Energie“, wird eröffnet.
Das Deutschordenshaus beherbergt nach der umfangreichen Sanierung wieder die Polizeiinspektion Donauwörth und wird feierlich eingeweiht.
Der Kirchturm des Liebfrauenmünsters wird saniert.
Im Landratsamt werden 40 Jahre Landkreis Donau-Ries gefeiert.
Die Fischerstecher feiern ihre 275 jährige Tradition.

2013
Im Beisein von Ministerpräsident Horst Seehofer wird das neue Systemhaus von Eurocopter feierlich eingeweiht und offiziell in Betrieb genommen.
Die letzten Soldaten des EloKa-Bataillons 922 verlassen die Alfed-Delp-Kaserne.
Vorschläge der Donauwörther Bürger zur Konversion der Alfred-Delp-Kaserne sind gefragt. Bei einer „Bürgerwerkstatt“ können sie Ideen in den Planungsprozess einbringen.
Die Bauarbeiten an der geplanten Donaupromenade entlang der ehemaligen Donaulände haben begonnen.

2014
Bei den Kommunalwahlen am 16. März wird OB Neudert im Amt bestätigt und es ziehen acht neue Stadträte in die Bürgervertretung ein.
Die wissenschaftliche Bestimmung zweier bei den archäologischen Grabungen im Spindeltal entdeckter Männer-Skelette wird im Mai beim Historischen Verein präsentiert.
Ein Gebäude der ehemaligen Alfred-Delp-Kaserne wird im September für 100 Flüchtlinge bezugsfertig gemacht.
Der hundertste Todestag des großen Donauwörther Bürgers Ludwig Auer wird am 28. Dezember begangen.

2015
Am 29. Januar vor 70 Jahren wurde der in Donauwörth zum Tod verurteilte Hans Leipelt, ein Sympathisant der studentischen Widerstandsgruppe „Weiße Rose“, im Gefängnis München-Stadelheim hingerichtet.
Die Freiwillige Feuerwehr Donauwörth feiert im Juni ihr 150jähriges Jubiläum.
Die Gebrüder-Röls-Grundschule in Riedlingen begeht ihr 50jährige Bestehen im Juni mit einem Festakt.
Ebenfalls im Juni feiert der Schützenverein Adler Berg seinen 125. Geburtstag.
Donauwörth bekommt im August mit Robert Neuner einen neuen Stadtpfarrer, nachdem Dekan Monsignore Ottmar M. Kästle nach zehn Jahren seine Pfarrstelle verlässt.