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Sonderausstellung im Käthe-Kruse-Puppen-Museum

Sonderausstellungen im Käthe-Kruse-Puppen-Museum:
"Die Kruses"
Eine geniale Künstlerfamilie und ihr Freundeskreis

Familienkreis
30. April bis 25. September

Freundeskreis
02. Juni bis 25. September
Hier finden Sie das Prospekt zum Download

geöffnet:
Dienstag bis Sonntag 11:00 - 18:00 Uhr


Das Käthe-Kruse-Puppen-Museum Donauwörth beschreibt in zwei Sonderausstellungen die besonderen Beziehungen zwischen der Kunst um 1900 und der Puppenherstellung.

Durch die Verbindung mit Max Kruse eröffneten sich für die junge Käthe Kruse vielfältige Kontakte zu Künstlerinnen und Künstlern besonders im Berlin des ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Max Kruse war aktives Mitglied der Berliner Secession. Zu dieser Künstlervereinigung gehörten bedeutende Künstler des deutschen Impressionismus wie beispielsweise Max Liebermann. Zu den Mitgliedern zählten neben vielen anderen Käthe Kollwitz, August Gaul, Max Slevogt, Maria Slavona oder Renée Sintenis. Aus diesem Freundeskreis sind schöne Bespiele in der Ausstellung zu sehen. 
Max Kruse war mit einem weiteren Künstler bekannt, der für die Puppenherstellung von großer Bedeutung war. Arthur Lewin-Funcke lieferte mit seinen Baby- und Kinderportäts meherere Vorlagen für Puppenköpfe, z.B. für die Firma Kämmer & Reinhardt, die 1910/11 als sog. "Baby Bauz" die Puppe I von Käthe Kruse erstmals in Serie fertigte.
Das künstlerische Arbeiten spielte aber auch im direkten Familienkreis der Kruses eine bedeutende Rolle. Annemarie Jakimow Kruse, eine Tochter von Max Kruse aus erster Ehe, war Schülerin von Henry Matisse und ist mit vielen Gemälden in der Ausstellung vertreten. Ihr Ehemann, der Bildhauer Igor von Jakimow, gestaltete die Vorlagen für Köpfe der Puppen VIII und XII von Käthe Kruse. Der Bruder von Max Kruse, Oskar Kruse-Lietzenburg, entschied in bereits fortgeschrittenem Alter, sich der Malerei zu widmen. Von Käthe Kruse selbst sind mehrere Aquarelle und Stickbilder erhalten. Auch deren Kinder malten, zeichneten oder modellierten, wie beispielsweise Sofie Rehbinder-Kruse, die viele Köpfe für Schaufensterfiguren entwarf.

Erstmals ist es im Zusammenwirken mit dem Grafschaftsmuseum und Schlösschen in Wertheim am Main gelungen, diese besonderen Beziehungen zwischen der Kunst und den Puppen am Beispiel der Familie Kruse aufzuzeigen. Die Ausstellung wird in zwei Teilen präsentiert, aufgeteilt nach den Schwerpunkten Familienkreis und Freundeskreis. Zur Ausstellung erscheint ein Begleitband.

Begleitprogramm:
(Anmeldung unter 0906/789-170 oder museen@donauwoerth.de)

17. Juni 2016, 15:00 bis 17:00 Uhr
Collage-Landschaften aus buntem Seidenpapier
für Kinder ab 6 Jahren, Materialkosten 4,- €
Käthe-Kruse-Puppen-Museum

24. Juni 2016, 15:00 bis 16:30 Uhr
Die Stadtbibliothek präsentiert das Bilderbuchkino "Urmel sucht den Schatz"

für Kinder ab 4 Jahren

8. Juli 2016, 15:00 bis 16:30 Uhr
Bilder aus Wollfäden

für Kinder ab 6 Jahren, Materialkosten 4,-€
Käthe-Kruse-Puppen-Museum

Öffentliche Vorträge zum Patentreffen:
Forum für Bildung und Energie, Spindeltal (Eintritt frei)

10. Juni 2016
20:00 Uhr: Dr. Constanze Neuendorf, Wertheim: "Max Kruse jun. - Von der Kindheit im Käthe-Kruse-Haus bis zum Urmel"

11. Juni 2016
10:30 Uhr: Dr. Benno Lehmann, Mannheim: "Max Kruse und die Berliner Secession"
14:00 Uhr: Dr. Jörg Paczkowski, Wertheim: "Annemarie und Igor von Jakimow zwischen Paris und Russland"
16:00 Uhr: Dr. Sigrun Paas, Heidelberg: "Käthe Kruse als Künstlerin und Puppenmacherin"


Winterausstellung:

"Auf dem Weg zur Stadt der Käthe-Kruse-Puppen"
70 Jahre Puppenmanufaktur in Donauwörth 1946 - 2016

Käthe-Kruse-Puppen-Museum
26.11.2016 bis 26.02.2017
geöffnet:
Donnerstag bis Sonntag, 14:00 bis 17:00 Uhr
25.12.2016 bis 06.01.2017, täglich 14:00 bis 17:00 Uhr
Heiligabend geschlossen