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Wappen Donauwörth
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Heimatmuseum

Das Heimatmuseum auf der Insel Ried wurde 2002 nach umfangreichen Sanierungsmaßnahmen mit neuer Konzeption wiedereröffnet. Die Erbauungszeit des imposanten, in „Ochsenblutrot“ gestrichenen Gebäudes reicht in das Jahr 1480 zurück. Das ursprüngliche Fischerhaus wurde seit dem 19. Jahrhundert von Landwirten bewohnt. Seit 1932 ist das Haus ein Museum für bäuerlich-handwerkliche Kultur.

Eine lebensgroße Inszenierung zum Fischereiwesen im Erdgeschoß verdeutlicht die Bedeutung, die der Fischfang für die Bewohner der „Insel Ried“, eingebettet zwischen großer und kleiner Wörnitz, hatte. Viel Wissens- und Staunenswertes gibt es über das Metallhandwerk zu erfahren. Testen Sie ein altes Schnappschloss oder besuchen Sie den letzten Messer- und Zeugschmied Donauwörths, Josef Guggenmos (1897 – 1977) in seiner Werkstatt.

Eine alte Rauchküche mit offenem Feuer, eine Vorratskammer, eine Wohn- und eine Schlafstube laden ein, sich mit den Lebensbedingungen unserer Urgroßeltern auseinander zu setzen. Feinste Trachten und Hauben geben ein Bild von den damaligen Bekleidungssitten in Donauwörth und Umgebung.

Besondere Ausstrahlungskraft haben die Votivbilder aus umliegenden Wallfahrtsorten, die uns abenteuerliche Geschichten aus alten Zeiten erzählen.