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Wappen Donauwörth
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Archäologisches Museum

Das Archäologische Museum ist geschlossen!


Teile einer urnenfelderzeitlichen Prunkrüstung aus Schäfstall machen heute europaweit ebenso Furore wie kunstvoll gegossene und reich verzierte Bronzeschwerter aus der Hallstattzeit, die einst den Flussgöttern geopfert wurden und beim Kiesabbau wieder zutage kamen.
Römische Soldaten, Händler und Reisende überquerten hier in Donauwörth, dem Endpunkt der Römerstraße Via Claudia Augusta, einen strategisch wichtigen Brückenkopf wie der Fund einer Wagenaufhängung eines römischen Reisewagens bei Nordheim belegt.
Zahlreiche römische Gutshöfe im Umland von Donauwörth versorgten das Militär des Kastells Burghöfe (Submuntorium) und die Zivilbevölkerung mit Gütern des täglichen Bedarfs. Kunstvoll gearbeitete Urnen aus Schwaben und ostgallischen Fabriken geben einen Eindruck früher römischer Zivilisation.
Zierliche Terrakottafiguren aus dem nahen Vicus bei Oberpeiching vermitteln ein Bild römischen Lebens in der Provinz Raetien.
Eine besondere Attraktion ist die originalgetreu rekonstruierte und im Feldversuch erprobte Rüstung eines römischen Legionärs.

Schautafeln und Modelle erläutern antike Arbeitstechniken wie Bronzegussverfahren und Eisenverhüttung in der Keltenzeit. Großdiatafeln informieren über Grabungs- und Vermessungstechniken sowie über moderne Datierungs- und Restaurierungsmethoden.