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Mitteilungen des Seniorenbeirates

Seniorenbeirat befasst sich mit Patienten- und Betreuungsverfügung, Vorsorgevollmacht, gesetzlicher Betreuung und Testament

Der Seniorenbeirat befasste sich bei seiner jüngsten Zusammenkunft mit wichtigen Fragen, die nicht nur allein für ältere Menschen, sondern auch für die jüngere Generation von Bedeutung sein können. Zu den Themen „Patienten- und Betreuungsverfügung, Vorsorgevollmacht, gesetzliche Be-treuung und Testament“ referierte Sozialpädagoge Friedrich Kaulfersch vom Kreis-Caritasverband Donau-Ries. Die Katholische und die Evangelische Kirche brachten bereits im Juli 1999 die Broschüre „Christliche Patientenverfügung“ heraus. Gesetzliche Bestimmungen folgten erst später. Das Vormundschaftsrecht wurde durch das Betreuungsgesetz abgelöst.

„Jeder - ob jung oder älter - kann durch Unfall, Erkrankung oder Schlagan-fall betroffen sein, dass er nicht mehr über sich selbst entscheiden kann. Eine Person des Vertrauens, die in der Patienten- und Betreuungsverfügung genannt ist, kann dann die entsprechenden Entscheidungen treffen.
Die Vorsorgevollmacht regelt die im Einzelnen festgelegten Rechtsgeschäfte, die der Bevollmächtigte wahrnehmen darf.“, so Kaulfersch in seinen Ausführungen. Eine Vorsorgevollmacht könne auch widerrufen werden.
Entsprechende Formulare für Patienten- und Betreuungsverfügung, Vor-sorgevollmacht, und gesetzliche Betreuung sind bei den zuständigen Insti-tutionen erhältlich.

Sehr zu empfehlen - so der Referent - sei die Erstellung eines Testaments, ob bei einem Notar oder durch eine eigenhändig geschriebene und unter-schriebene Erklärung. Das eigenhändige Testament muss immer Ort, Da-tum und Unterschrift enthalten. Kaulfersch verwies auch auf das so ge-nannte „Berliner Testament“, bei dem sich die beiden Ehegatten gegenseitig zunächst zum Alleinerben einsetzen.
Persönliche Beratung bei der Erstellung eines Testaments sei sehr empfehlenswert. Diese ist beim Notar, Betreuungsgericht, Landratsamt Donau-Ries, bei Betreuungsvereinen, Wohlfahrts- und Sozialverbänden sowie bei den Sozialstationen oder bei Rechtsanwälten möglich. Auch entsprechende Vordrucke bieten diese Institutionen an.
Alfons Schraml
 
Nachmittagsvorstellung auf der Freilichtbühne am 1. Juli 2018:
„Heiße Ecke – das St. Pauli Musical“


Das „Theater Donauwörth“ spielt heuer auf der Freilichtbühne am Mangold-felsen das humorvolle Stück „Heiße Ecke – Das St. Pauli Musical“.

Wie bereits im letzten Seniorenkalender angekündigt, gibt es im Einver-nehmen mit dem Seniorenbeirat, eine Nachmittagsvorstellung, um damit insbesondere den älteren Theaterfreunden sowie auch Familien mit Kindern und sonstigen Interessenten, denen das Ende der Abendveranstaltungen zu spät ist, die Möglichkeit eines Theaterbesuches zu geben.

Die Nachmittagsvorstellung findet am Sonntag, 1. Juli statt; sie beginnt um 17.00 Uhr. Es gilt wieder ein vergünstigter Eintrittspreis von 14,- € auf allen Plätzen. Die Plätze sind trotzdem nummeriert. Behinderte mit Ausweis bezahlen 9,- €. Sofern sich Seniorenkreise als Gruppen mit mindestens 10 Personen anmelden, reduziert sich der Eintrittspreis auf 11,- €.

Wir laden insbesondere alle älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger zu dieser Theateraufführung herzlich ein.

Karten können direkt beim Theater Donauwörth (Tel. 0906 8981) bestellt oder auch am Veranstaltungstag an der Kasse erworben werden. Der ver-günstigte Eintrittspreis gilt für alle Besucher dieser Vorstellung.


Vorschau auf das 4. Quartal 2018

Weiterer Sing-Nachmittag
Zu unserem nächsten Sing-Nachmittag mit der „Rentnerband“ am Diens-tag, den 23. Oktober, laden wir schon heute alle sangesbegeisterten Senio-rinnen und Senioren herzlich ins Gemeindezentrum in der Pflegstraße ein. Nach wie vor erfreuen sich unsere vergnüglichen Sing-Nachmittage bei Kaffee und Kuchen großer Beliebtheit.
Im nächsten Seniorenkalender werden wir nochmals besonders darauf hinweisen.
Klaus Stephan




Kontakt
Seniorenbeirat in der Stadt Donauwörth
Rathausgasse 1
86609 Donauwörth

Telefon: 09 06 789 - 160
E-Mail: buero.ob@donauwoerth.de

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