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Kundenfreundliches Parken in Donauwörth: Gebühren zahlen via Handy-App

(4.12.2018) Parkgebühren komfortabel per App am Handy bezahlen – das ist seit dieser Woche in Donauwörth an den öffentlichen Parkplätzen der Stadt möglich. Ausgenommen sind dabei das Parkhaus am Münster, das mit einer Schrankenanlage funktioniert, und das Tanzhaus. Die betreffenden öffentlichen Parkplatzbereiche sind entsprechenden ausgeschildert („P DIGITAL“). An allen diesen öffentlichen Parkplätzen erübrigt sich für Nutzer der neuen App ab sofort der Gang zum Parkscheinautomaten. Ein weiterer großer Vorteil: Wer unterwegs feststellt, dass beispielsweise der Stadtbummel, der Aufenthalt im Café oder ein Arztbesuch länger dauern, als gedacht, der kann sein Parkticket ganz einfach aus der Ferne verlängern. Natürlich jeweils im Rahmen der Höchstparkdauer, die unverändert gilt.
Und so funktioniert das Digitale Parken: Partner der Stadt Donauwörth ist der Anbieter „Parkster“. Die Parkster-App gibt es kostenlos im Apple Store, auf Google Play und im Windows Phone Store. Sie wird auf das Smartphone geladen, Adresse und Rechnungsanschrift sind einmalig zu hinterlegen. Beim Parkvorgang gibt man sein Kennzeichen und die gewünschte Parkdauer ein. Die wählbare Parkdauer entspricht der Taktung am Parkautomaten. Die Parkster App erkennt den Parkplatz automatisch, wenn der Fahrer die Standort-Informationen in seinem Smartphone aktiviert hat. Sind die Standort¬Informationen nicht aktiviert, gibt der Autofahrer zusätzlich den Zonencode des Parkplatzes mit ein. Dieser ist an jedem Parkplatz deutlich sichtbar beschildert.
Gezahlt wird per Überweisung oder per Kreditkarte: Einmal im Monat erhält der Nutzer hierfür vom Betreiber Parkster eine Rechnung per Post oder E-Mail. Zusätzliche Kosten entstehen dem Nutzer für das digitale Parken nicht: Man bezahlt für den digitalen Parkschein exakt den gleichen Betrag wie beim Lösen eines Parkscheins vor Ort am Automaten. Es entstehen insbesondere auch keine versteckten Kosten wie z. B. SMS-Gebühren.
Die Einnahmen erhält die Stadt Donauwörth, nach Abzug einer Service-Pauschale. Oberbürgermeister Armin Neudert: „Wir haben damit einen weiteren Baustein für Bürgerfreundlichkeit und Attraktivität insbesondere unserer Innenstadt geschaffen. Dass eher als geplant ein Parkschein abläuft oder man gerade kein Kleingeld zur Hand ist, das hat wohl jeder schon erlebt. Das muss künftig dank Digitalem Parken nicht mehr sein – andere Städte sind hier noch nicht so weit und ich freue mich, dass Donauwörth hier eine Vorreiterrolle einnimmt.“
Den Parkscheinautomaten gibt es natürlich nach wie vor. Ordnungsamtsleiter Konrad Nagl: „Das Ganze ist ein Angebot. Wer es nicht nutzen möchte, der parkt weiter per Parkschein wie gewohnt. Beides geht – übrigens auch bei der Semmeltaste, die Autofahrer ebenso mit dem klassischen Parkschein als auch via Handy-Parken nutzen können.“
Foto: Stadt Donauwörth / A. Moser

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