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Donauwörther Jugendforum: Busverbindungen und Jugendtreff

(2.11.2018) Beim Donauwörther Jugendforum am Sonntag, 28.10., diskutierten Jugendliche angeregt mit Kommunalpolitkern über ihre Themen. Zu Beginn begrüßte Oberbürgermeister Armin Neudert die Teilnehmer: Er dankte für das Interesse der Jugendlichen, ihre Themen einzubringen, und sich hierfür extra Zeit zu nehmen. Die Moderation übernahm die Stadtjugendpflege. Mit dabei waren auch Vertreter des JuZe Donauwörth (IGJD e.V.), des Kreisjugendrings Donau-Ries und der Kommunalen Jugendarbeit im Landkreis.
Im Vorfeld der Veranstaltung waren auf einer vorher eingerichteten Onlineplattform bereits rund fünf Wochen lang Themen gesammelt worden. Eines davon: Ein Jugendtreff in der Parkstadt. Jugendliche Parkstädter wünschten sich den Erhalt eines eigenen Juzes, auch nachdem die IGJD, voraussichtlich im Frühjahr 2019, die Räume in der Parkstadt verlässt und in die Zirgesheimerstraße umzieht. Eine grundlegende Sanierung des alten Gebäudes ist jedoch eventuell nicht lohnenswert; derzeit wird die Statik für die Nutzung regelmäßig überprüft. In den Bebauungsplan des Kasernengeländes solle ein guter Standort für Jugendräume, eventuell auch für mehrere Jugendverbände, eingeplant werden, so Thomas Krepkowski, Jugendreferent im Stadtrat, und Christine Biehle-Mengele, Vorsitzende des KJR Donau-Ries. Bis dahin könnte vielleicht eine Containerlösung als Übergang dienen, wenn das jetzige Haus nicht mehr nutzbar wäre, so Stadtrat Josef Reichensberger. Die IGJD lud alle interessierten Parkstädter Jugendlichen zu ihrer Mitgliederversammlung im November ein. Der Treff könne bereits jetzt gemeinsam genutzt werden und die Aktiven so auch einen Einblick in die Aufgaben eines organisierten Jugendtreffs haben.
Busverbindungen abends am Wochenende waren ein weiteres Diskussionsthema. Die Stadtteile sollten dann mit einem öffentlichen Personennahverkehr verbunden sein, damit man auch spät abends vom Bahnhof oder der Stadt wieder nach Hause komme. „Der letzte Bus fährt um 18:50 Uhr“, so Lukas Z., „da sind manche Leute sogar noch in der Arbeit“.
Der Kneipenbus wurde in der Diskussion mit Sorge betrachtet, da es wohl zu wenige ehrenamtliche Fahrer gäbe, um den Bedarf abzudecken. Bereits jetzt finanziert die Stadt das Fifty-Fifty-Ticket des Landkreises Donau-Ries, für Jugendliche von 14 bis 25 Jahren, mit. Stadträtin Kundinger-Schmidt wusste jedoch bereits um Probleme bei nächtlichen Taxianfragen in diesem Rahmen.
Oberbürgermeister Neudert schlug vor, zu prüfen, was eine zusätzliche Stadtbus-Verbindung im Vergleich auch zum Kneipenbus oder dem Fifty-Fifty-Ticket finanziell bedeuten würde, um hier eine Entscheidungsgrundlage für weitere Weichenstellungen des Stadtrates zu erhalten. In jedem Fall solle das Anliegen im städtischen Arbeitskreis ÖPNV vorgebracht werden, um in diesem Gremium mögliche Lösungsansätze zu finden.
Die Möglichkeit, eine Streckung des Fahrplanes zu prüfen, sah Stadtrat Michael Bosse im Zuge der Prüfung einer engeren Taktung zur Donaumeile. Die Vertreterinnen des KJR Donau-Ries und der Kommunalen Jugendarbeit erklärten, dass sie das Thema auch auf landkreisebene mitnehmen werden.
Obwohl die Teilnehmerzahl beim Jugendforum nicht so groß war, wie sich Jugendpflegerin Benkert gewünscht hatte, waren die Diskussionen sehr rege, interessant und konstruktiv. Um zukünftig noch mehr Teilnehmer zu erreichen, soll das Beteiligungsformat Jugendforum im kommenden Jahr neugestaltet werden.

Aktuelle Infos und Kontakt: www.kjr-donau-ries.de/Stadtjugendpflege

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