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Von der Mondlandschaft zur Blumenwiese

Schmetterlinge, Hummeln, Wildbienen, Schwebfliegen und viele andere Insekten suchen im nächsten Frühjahr nach Nektar und Pollen. Deshalb lässt die Stadtgärtnerei in Zusammenarbeit mit dem Imkerverein Donauwörth und dem Landesverband Bayerischer Imker eine dauerhafte Blühfläche an der Promenade, Brabanterweg, entstehen.
Auf 4.000 Quadratmeter wächst für Insekten ein Nahrungsangebot, welches aus den unterschiedlichsten Bereichen mit einer Mischung aus Wildkräutern und artenreichen Verwilderungsblumenzwiebeln besteht und von März bis in den Oktober hinein reicht.
Zur Vorbereitung der Ansaat werden im ersten Schritt derzeit die bestehenden Rasenflächen umgearbeitet. Im Abstand von zwei bis drei Wochen erfolgt ein mehrmaliges Wiederholen der Bodenbearbeitung, um den Grasbestand und wieder keimende Grassamen vertrocknen zu lassen. Diese wiederholte Bodenbearbeitung stellt die Alternative zum Einsatz von Herbiziden dar, die nicht verwendet werden.
Optisch wird sich der bearbeitete Bereich dadurch in den kommenden Wochen als umgepflügter Bereich zeigen. Im Oktober werden dann die Blumenzwiebelpflanzung und die Ansaat ein- und mehrjähriger heimischer Kräuter erfolgen, für eine vielfältige Blüte ab dem kommenden Frühjahr.

Schon seit einigen Jahren pflanzt die Stadtgärtnerei in Auchsesheim ein großes Beet mit 15 Paprikasorten. Von mild bis feurigscharf bzw. ungenießbar in den unterschiedlichsten Farben und Formen gedeihen die Paprikaschoten und können von jedermann geerntet werden.

Bild: Stadt Donauwörth/C. Kickum

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