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Bildquellen zu Reformation und Gegenreformation: Sonderausstellung in der Städtischen Kunstgalerie im Deutschordenshaus vom 10.10. bis 4.11.2017

(6.10.2017) Im Zusammenhang mit dem Reformationsjubiläum hat die Städtische Kunstgalerie, die in neuer Präsentation in der Kapellstraße 3 im Deutschordenshaus im Ersten Stock untergebracht ist, eine Sonderausstellung zusammengestellt. Zum Auftakt wird am kommenden Dienstag, dem 10. Oktober, der Leiter der Städtischen Kunstgalerie, Dr. Ottmar Seuffert, um 18 Uhr im Enderlesaal eine Einführung in die Ausstellung geben, die abschließend in einem Rundgang vorgestellt wird.
Exponate in Vitrinen blenden auf die Zeit zurück, in der in der Reichsstadt Donauwörth zwischen 1545 und 1606 die Reformation galt. Porträts Donauwörther Familien zeigen Personen, die in Donauwörth das Kreuz- und Fahnengefecht „live“ erlebt hatten, etwa den katholisch gebliebenen Zuckerbäcker Michael Lochmair († 1618) in seiner Hauskapelle, gemeinsam mit seiner Ehefrau Katharina und seinen Töchtern. Der Stifteraltar des Donauwörther Bürgermeisters Franz Widemann (1571-1621) stellt diesen, seine beiden Ehefrauen, sowie deren drei Söhne und fünf Töchter aus beiden Ehen vor.
Auch die Protagonisten der Gegenreformation sind in Ölgemälden präsent, beispielsweise die gegenreformierten Ratsmitglieder der vormaligen Reichsstadt Donauwörth. Auf einem großformatigen Gemälde lässt sich der damalige Stadtpfleger, Johann Ferdinand Freiherr von Puech zu Walkersaich und Thann, selbstbewusst als Christus beim letzten Abendmahle darstellen. Bei seinen Jüngern, den zwölf Aposteln, handelt es sich um Porträts seines Militär-Stabes.
Eine Leihgabe der evangelisch-lutherischen Christuskirche ist das großformatige Ölgemälde „Luther und Melanchton“, das vor 100 Jahren im Reformationsjahr 1917 der auf dem Kreuzhof in Berg geborene Emil Löffelad in Auftrag gegeben und finanziert hatte. Dieses Gemälde hing für Jahrzehnte in der Christuskirche. Zuletzt war es als Leihgabe im mittelfränkischen Mönchsroth. Nun ist es heimgekehrt nach Donauwörth und wird vorübergehend in der Kunstgalerie gezeigt.
Außerdem präsentiert die Städtische Kunstgalerie Kunstwerke, die zur Stadt Donauwörth und ihren Stadtteilen einen besonderen Bezug haben. Sei es, dass sie in Donauwörth entstanden sind, von Donauwörther Künstlern stammen oder die Stadt und ihre Stadtteile darstellen.
Die Öffnungszeiten der Sonderausstellung der Städtischen Kunstgalerie sind jeweils Mittwoch und Sonntag 14 – 17 Uhr sowie abschließend während der Lichternacht am Samstag, den 4.11., von 18-24 Uhr. Führungen nach Vereinbarung mit dem Stadtarchiv Donauwörth unter 0906 789 181 bzw. 180

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