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Ausbau Kreuzung Neurieder Weg/An der Westspange vor Fertigstellung

Die Bauarbeiten im Bereich der Kreuzung „An der Westspange“ / „Neurieder Weg“ stehen kurz vor der Fertigstellung. Durch mehrere Maßnahmen wird der Verkehrsfluss an diesem wichtigen Knotenpunkt verbessert:
Aktuell fertiggestellt wurde eine Verlängerung der beiden Bushaltespuren sowohl auf der Kauflandseite als auch auf der gegenüberliegenden Seite beim Schulzentrum. Bisher konnte dort jeweils nur ein Bus halten. Weitere Busse, die gleichzeitig kamen, führten deswegen auf der Fahrbahn zu entsprechendem Rückstau für den allgemeinen Verkehr. Die beiden Bushaltesspuren aus den 80iger Jahren wurden nun so vergrößert, dass dies - vor allem zu Stoßzeiten - nicht mehr der Fall ist.
Ebenfalls wurde die Einmündung von der Neurieder Straße her verbessert. Hier entstehen zwei selbständige Spuren: Zum einen eine Abbiegespur nach links, zum anderen eine Abbiegespur nach rechts und geradeaus in den Neurieder Weg. Durch einen Grunderwerb auf der Seite bei der SB-Waschanlage konnte dies realisiert werden. Ziel der Maßnahme ist es, den Verkehr aus dem Bereich Wohnpark Riedlingen zu verflüssigen.
Als letzter Schritt wird die Ampelsteuerung angepasst: Hier hatte das Stadtbauamt im Zuge von Verkehrszählungen festgestellt, dass eine Verkürzung der Ampelphase einen reibungsloseren Verkehrsfluss im Bereich der Westspange ermöglicht.
Bereits 2015 waren als erster Schritt die Verlängerung der Linksabbiegespur und die Verlängerung der Rechtsabbiegespur in den Stauferpark durchgeführt worden.
Die Gesamtkosten der Maßnahmen, die von der Regierung von Schwaben gefördert wurden, belaufen sich auf 849.000 € brutto.
Die geschilderten Maßnahmen sind ein Eckpfeiler des Verkehrslenkungs- und Steuerungskonzeptes der Stadt, das im Jahr 2010 vom Stadtrat der vorangegangenen Legislaturperiode beschlossen wurde. In Folge stark verminderter Gewerbesteuereinnahmen in den vergangenen Jahren musste der Zeitplan der Umsetzung gestreckt werden. Das Verkehrslenkungs- und Steuerungskonzept wurde 2015 deswegen an die aktuelle und prognostizierte Verkehrsentwicklung angepasst. Berücksichtigt wurden bei dieser Fortschreibung unter anderem der Zuzug und das erhöhte Pendleraufkommen durch Verlagerung von Arbeitsplätzen in die Große Kreisstadt sowie die Erweiterung des Gewerbegebietes an der Südspange. In der Parkstadt untersuchte im Jahr 2015 das mit Erstellung des Konzeptes beauftragte Ingenieurbüro gezielt den Knotenpunkt „Sternschanzenstraße“ / „Jurastraße“. Im Hinblick auf die Konversion der Alfred-Delp-Kaserne wurden hier neue Berechnungen zur Verkehrsentwicklung und –lenkung erstellt.
Auch der bevorstehende Ausbau der Dillinger ist Teil des Verkehrslenkungs- und Steuerungskonzeptes

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